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Sophie Lebrun Dulken (20 July 1781 – 23 July 1863) was a German pianist and composer, the daughter of Munich court oboist Ludwig August Lebrun and singer and composer Francesca Lebrun (Franziska Danzi). Sophie Lebrun was born in London while her mother was on tour. She studied singing with her uncle, composer Franz Danzi, and piano with Andreas Streicher.
After completing her studies, Lebrun toured in Europe and became a well-known concert pianist. She married Munich court piano maker J.L. Dülken in 1799 and had children Theobald (b. 1800), who married Louise David the famous pianist, Louise (b. 1805), Fanny (b. 1807) and Violande (b. 1810), all of whom became musicians.

Lebrun composed sonatas and other piano works which were unpublished and became lost. She died in Munich.

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MÜNCHEN
Sophie Dulcken, geb. Lebrun, um 1805
Material / Technology / Carrier
Öl auf Leinwand, auf Pappe geklebt
Dimensions of the object
79 x 62,8 cm

Durch die Heirat mit Sophie Lebrun bildete das Haus Louis Dulckens ”lange Zeit den interessantesten Versammlungsplatz der damaligen gebildeten musikalischen Welt in München.” Sophie Dulcken war um 1810 ”eine der angesehendsten Persönlichkeiten im Münchner Künstlerkreis Harmonie.” Zu ihren Bekannten zählten Carl Maria von Weber, der sie 1811 aufsuchte und Louis Spohr, mit dem sie 1815 bei einem Konzert im Salon der bayrischen Königin Caroline auftrat. Dieses rege gesellschaftliche Leben im Hause Dulcken war dem Geschäft des Klavierbauers sicherlich sehr von Vorteil, und ”man kann nur vermuten, was sie [Sophie Dulcken] durch ihre künstlerische Herkunft und ihr pianistisches Können als Schatz in die Ehe einbrachte.”

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Friederike Karoline (oder
Caroline) Wilhelmine von Baden (* 13. Juli 1776 in Karlsruhe; † 13. November 1841 in München) war eine Prinzessin von Baden, durch Heirat seit 1799 Kurfürstin von Pfalz-Bayern und seit dem 1. Januar 1806 die erste Königin des neu proklamierten Königreichs Bayern.

Sophie Dulcken war eine hoch gerühmte Pianistin, Lipowsky feiert sie mit folgenden Worten:
”Brün, (Sophie Le), (...) lernte die Anfangsgründe der Musik in München bei Knechtl, das Klavierspiel bei Streicher, und den Generalbaß bei Schlett, (...). Sie ist in jeder Rücksicht eine wahre Künstlerinn auf dem Klavier, und spielt dieses Instrument mit geistvollem Ausdrucke, wahrer Empfindung, und einer außerordentlichen Fertigkeit. Als sie Reisen nach Paris, der Schweiz und Italien machte, bezauberte ihr vortreffliches Spiel jeden Zuhörer, und Kenner und Künstler gestanden ihr den ersten Rang der Kunst zu. Nebst diesem singt sie sehr artig, hat einen tiefen Blick in das wesentliche der Musik, verbindet mit ihren großen praktischen musikalischen Kenntnissen auch theoretische in gleichem Grade, und versteht gründlich die Komposition. Für das Klavier hat sie mehrere Konzerte, Sonaten u. dgl. in Musik gesetzt; Schade! Daß dieselben nicht durch Stich oder Druck allgemein bekannt geworden sind.”

Sophia Lebrun


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Paul Bernard